Wärmepumpenberatung

Wärmepumpenberatung in Düsseldorf und Umgebung

Ob eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus passt, entscheidet sich nicht am Baujahr, sondern an der Temperatur, mit der Ihr Haus warm wird. Wir rechnen das nach, statt zu schätzen.

Das bekommen Sie

  • Heizlastberechnung für das Gebäude und raumweise
  • Prüfung der vorhandenen Heizflächen: welche reichen, welche sollten getauscht werden
  • Ermittlung der nötigen Vorlauftemperatur und der zu erwartenden Effizienz
  • Auslegung, Angebotsprüfung und Förderantrag für den Heizungstausch (KfW 458)

So läuft es ab

  1. 1

    Bestandsaufnahme

    Aufnahme von Gebäude, Heizflächen und bisherigem Verbrauch.

  2. 2

    Berechnung

    Heizlast, nötige Vorlauftemperatur und Effizienz für Ihr Gebäude.

  3. 3

    Empfehlung

    Welche Maßnahmen vorher sinnvoll sind — und welche Anlage dazu passt.

Der 55-Grad-Test

Wenn Ihr Haus auch an einem kalten Tag mit einer Vorlauftemperatur von ungefähr 50–55 °C ausreichend warm wird, ist das ein gutes Zeichen für einen späteren Wärmepumpenbetrieb.

Einzelne Räume bleiben kühl? Das bedeutet nicht automatisch, dass eine Wärmepumpe ausgeschlossen ist. Häufig kann bereits der Austausch einzelner Heizkörper helfen.

Worum es geht

Eine Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je niedriger die Temperatur des Heizwassers sein darf. Der Test zeigt, ob Ihre vorhandenen Heizflächen auch bei niedrigeren Temperaturen genug Wärme abgeben.

Was das Ergebnis aussagt

Bleibt es in allen Räumen angenehm, sind die Voraussetzungen meist gut. Kühle Einzelräume weisen eher auf zu kleine Heizkörper in diesen Räumen hin als auf ein ungeeignetes Haus.

Wer die Einstellung vornimmt

Wie sich die Vorlauftemperatur begrenzen lässt, hängt vom Heizsystem ab. Bei manchen Anlagen ist auch die Warmwasserbereitung betroffen – die Einstellung gehört deshalb in die Hände Ihres Heizungsfachbetriebs oder Ihrer Energieberatung.

Was der Test nicht ersetzt

Der Test ist eine Orientierung. Für Auswahl und Auslegung der Wärmepumpe braucht es eine Heizlastberechnung und die Prüfung der einzelnen Heizflächen.

Eine Wärmepumpe braucht keine Komplettsanierung, aber verlässliche Zahlen. Der 55-Grad-Test auf dieser Seite ist eine Orientierung; die Heizlastberechnung ersetzt er nicht.

Erste Einschätzung in zwei Minuten

Nicht jedes Gebäude muss vor dem Einbau einer Wärmepumpe komplett saniert werden. Mit wenigen Angaben erhalten Sie eine erste Einschätzung, wie gut die Voraussetzungen in Ihrem Haus sind.

Wärmepumpen-Check starten

Häufige Fragen

Ist eine Wärmepumpe auch im Altbau möglich?

Häufig ja. Entscheidend sind nicht Baujahr oder Dämmstandard allein, sondern die Vorlauftemperatur, mit der Ihr Haus warm wird, und die vorhandenen Heizflächen. Wird es an kalten Tagen mit etwa 50–55 °C ausreichend warm, sind die Voraussetzungen meist gut. Bleiben einzelne Räume kühl, hilft oft schon der Austausch dieser Heizkörper. Eine erste Einschätzung gibt Ihnen der Wärmepumpen-Check auf dieser Seite; belastbar wird es mit einer Heizlastberechnung.

Muss mein Haus vor einer Wärmepumpe komplett gedämmt werden?

Nein. Eine Komplettsanierung ist keine Voraussetzung. Wichtig ist, dass die nötige Vorlauftemperatur niedrig genug ausfällt — dafür reichen oft einzelne Schritte: größere Heizkörper in den kritischen Räumen, ein hydraulischer Abgleich, eine angepasste Heizkurve. Gezielte Maßnahmen wie die Dämmung der obersten Geschossdecke bringen dabei meist mehr als eine Rundum-Sanierung. Welche sich für Ihr Gebäude lohnen, zeigt der Sanierungsfahrplan.

Was gilt beim Heizungstausch seit 2024?

Seit dem 1. Januar 2024 schreibt das GEG (§ 71) vor, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Reine Öl- und Gasheizungen dürfen grundsätzlich nicht mehr neu eingebaut werden. Übergangsregelungen: Bei einer Heizungshavarie (plötzlicher Ausfall) gilt eine Übergangsfrist von bis zu 3 Jahren; auch gebrauchte Gas- oder Ölheizungen dürfen in dieser Zeit eingebaut werden. Hybridheizungen (z. B. Gas + Wärmepumpe) sind erlaubt, wenn der erneuerbare Anteil mindestens 65 % erreicht. Ein Energieberater kann prüfen, welche Lösung technisch und wirtschaftlich am besten zu Ihrem Gebäude passt.

In welcher Region berät Energiefundament?

Wir sind in Düsseldorf und Umgebung vor Ort. Für die Aufnahme Ihres Gebäudes kommen wir zu Ihnen; das Erstgespräch, Rückfragen und die Besprechung der Ergebnisse laufen auf Wunsch auch telefonisch oder per Video. Ob Ihr Ort im Einzugsgebiet liegt, klären wir gleich im Erstgespräch.

Wo wir beraten

Vor-Ort-Termine in Düsseldorf und Umgebung – unter anderem in Neuss, Meerbusch, Kaarst, Ratingen, Erkrath, Hilden, Haan, Mettmann, Langenfeld, Monheim am Rhein, Solingen und Wuppertal. Erstgespräch und Ergebnisbesprechung auf Wunsch auch telefonisch oder per Video.

Sie möchten wissen, was für Ihr Haus sinnvoll ist?

Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir klären Ihre Ausgangslage und die nächsten Schritte.